Big Island

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Vulkan auf Hawaii spuckt weniger Asche als befürchtet

Auf Hawaii ist der Kilauea Vulkan ausgebrochen. Eine gewaltige Wolke stieg auf, der Ascheniederschlag war aber weniger schlimm als befürchtet.

18.05.2018, 10:03 Uhr

Nach einem explosiven Vulkanausbruch auf Hawaii sind die Bewohner der Insel Big Island zunächst glimpflich davon gekommen. Über dem Krater des Kilauea Vulkans stieg eine große Wolke auf, aber der befürchtete Ascheregen war am Donnerstag (Ortszeit) geringer als zunächst erwartet. Michelle Coombs vom Institut Hawaiian Volcano Observatory sprach Stunden nach dem Ausbruch von einem leichten Ascheniederschlag.

Die Höhe der Wolke wurde von den Geologen auf bis zu 10.000 Meter geschätzt. Leichter Regen in dem Gebiet sorgte dafür, dass die Asche sich nicht weit über das Kratergebiet hinweg ins Umland ausbreitete. Die Lage sei aber weiter „sehr dynamisch“, sagte Coombs. Dies sei der bisher größte Ausbruch in den letzten Wochen gewesen.

Die Geologen warnten davor, dass der Vulkan zusammen mit Asche und Gasen größere Felsbrocken ausspucken könnte. Anwohner wurden angewiesen, sich vor dem Ascheniederschlag zu schützen und in ihren Häusern zu bleiben. In einer Ortschaft blieben mehrere Schulen geschlossen.

Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Nach einer Serie von Erdbeben und Eruptionen des Vulkans Kilauea seit Ende April hatten Lavaströme Dutzende Gebäude zerstört, davon viele Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. (dpa)

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