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Preise im Fernverkehr steigen

Um durchschnittlich 0,9 Prozent setzt die Bahn ihre Fahrscheinpreise rauf. Allerdings müssen manche Reisende dabei spürbar mehr zahlen als bisher.

04.10.2018, 16:43 Uhr
Seit Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke von Berlin nach München sind auf der Route bereits 3,5 Mio. Menschen befördert worden.
Foto: Deutsche Bahn AG

Bahnfahren wird in diesem Winter wieder etwas teurer. Das Preisniveau für Fahrten im Fernverkehr steigt zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember um 0,9 Prozent, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Die Preiserhöhung fällt damit genau so hoch wie vor einem Jahr aus. Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis) werden in der ersten und der zweiten Klasse im Durchschnitt jeweils 1,9 Prozent teurer. Wer seine Reise bis zum 8. Dezember bucht, fährt noch zu den alten Preisen.

Im Gegenzug sollen auf der Schnellfahrstrecke Berlin–München künftig fünf statt drei Sprinter pro Tag und Richtung unterwegs sein. Außerdem fährt dort nun auch der ICE 4, die jüngste Generation des Hochgeschwindigkeitszuges. Zudem wird vom Dezember an wird täglich ein ICE auch von Berlin nach Wien und zurück fahren. Fahrzeit: knapp acht Stunden. Zwischen Düsseldorf und Stuttgart wird die Bahn häufigere Verbindungen über den Frankfurter Flughafen anbieten. Vom April 2019 an fährt die Linie Frankfurt–Köln–Aachen–Brüssel durchgehend im Zweistundentakt. Neu ist auch eine EC-Verbindung von Berlin nach Breslau und Krakau in Polen.

Vor allem Vielfahrer zahlen mehr

Mit den neuen Preisen werden Vielfahrer relativ stark zur Kasse gebeten: Für Streckenzeitkarten sowie die Bahncard 100 sind in Zukunft im Schnitt 2,9 Prozent mehr zu zahlen. Kräftig erhöht wird das Extra-Entgelt für den Kauf eines Tickets im Zug: von 12,50 Euro auf 19 Euro.

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