Erstes Quartal

(0)

Fraport-Flughäfen starten gut ins Jahr

Über mangelnden Zuspruch ihrer Flughäfen können sich die Fraport-Manager nicht beklagen. Selbst am heimatlichen Airport Frankfurt legen die Verkehrszahlen zweistellig zu. Nur in Griechenland läuft es nicht rund.

13.04.2018, 12:48 Uhr
Am Flughafen Frankfurt erhöhte sich im März die Zahl der Flugbewegungen um 8,6 Prozent auf 41.204 Starts und Landungen.
Foto: Fraport AG

Deutlich größer als ursprünglich erwartet fällt der Verkehrsaufschwung am Frankfurter Flughafen momentan aus. Im ersten Quartal wurden bereits 14,4 Mio. Fluggäste abgefertigt, was gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal ein Plus von 10,0 Prozent bedeutet. „Der starke Zuwachs war vor allem auf umfangreiche Angebotsaufstockungen sowie auf die frühe Lage der Osterfeiertage zurückzuführen“, heißt es in einem offiziellen Statement.

Da dieses Jahr der Osterreiseverkehr bereits im März und nicht wie im Vorjahr auf den April fiel, entwickelte sich der Passagierverkehr im Kalendermonat besonders dynamisch. 5,5 Mio. Fluggäste bedeutet einen Zuwachs von 13,2 Prozent. Besonders der Flugverkehr von und nach Italien, Spanien und Portugal legte kräftig zu. So kam es am Frankfurter Flughafen im Europa-Verkehr, der mehr als die Hälfte des gesamten Passagierverkehrs bringt, zu einem Zuwachs von 19,4 Prozent.

Abseits von Frankfurt entwickelten sich im ersten Quartal die von Fraport betriebenen Flughäfen zumeist ähnlich dynamisch. Zweistellige Zuwachsraten gab es unter anderem für die Airports von Varna (plus 90,8 Prozent auf 178.608 Fluggäste), Antalya (plus 21,4 Prozent auf 2,6 Mio. Fluggäste), Burgas (plus 16,0 Prozent auf 37.610 Fluggäste), Ljubljana (plus 14,2 Prozent auf 329.212 Fluggäste) und Lima (plus 10,6 Prozent auf 5,3 Mio. Fluggäste). Abseits der 14 von Fraport gemanagten griechischen Flughäfen entwickelten sich die Verkehrszahlen auch an allen anderen Fraport-Standorten positiv: St. Petersburg (plus 9,6 Prozent auf 3,2 Mio. Fluggäste), Hannover (plus 8,5 Prozent auf 1,1 Mio. Fluggäste), Porto Alegre (plus 8,4 Prozent auf 2,0 Mio. Fluggäste), Xian (plus 6,3 Prozent auf 10,5 Mio. Fluggäste) und Fortaleza (plus 2,6 Prozent auf 1,6 Mio. Fluggäste).

Negativ stellt sich im ersten Quartal die Lage an den von Fraport in Griechenland geführten Airports dar. In Summe wurden an den 14 Flughäfen knapp 1,8 Mio. Fluggäste abgefertigt und damit 2,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresquartal. „Ein wesentlicher Grund für den Rückgang waren die Einschränkungen durch die mittlerweile abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn am verkehrsstarken Flughafen Thessaloniki“, heißt es offiziell von Fraport. Am Flughafen Thessaloniki verringerte sich das Verkehrsaufkommen um 7,0 Prozent auf 1,0 Mio. Fluggäste. Rückgänge gab es allerdings auch an den Flughäfen von Mykonos (minus 50,6 Prozent auf 19.410 Fluggäste), Chania (minus 29,2 Prozent auf 153.446 Fluggäste) und Lesbos (minus 4,5 Prozent auf 63.023 Fluggäste). An den restlichen zehn von Fraport in Griechenland betriebenen Regio-Airports gab es hingegen Verkehrszuwächse. (LS)

Weitere Business Travel-News

Skandinavien-Sturm
(0)

Fährverkehr über den Skagerrak eingestellt

Norwegen, Südwestschweden und Dänemark bereiten sich auf Unwetter vor. Ein Sturmtief mit Windgeschwindigkeiten bis zu 160 Stundenkilometern soll von Freitagnachmittag an über Skandinavien hinwegziehen. mehr

 

Geschäftsreisen
(0)

Durchbruch bei Bahncard100-Besteuerung?

VDR-Lobbyist Hubert Koch sieht die große Chance, einen der zentralen Verbands-Wahlprüfsteine von 2017 konkret umzusetzen. Es geht um die steuerliche Gleichstellung von Firmen-Bahncards mit Dienstwagen. mehr

 

BCD Industry Forecast
(0)

Geschäftsreisen werden 2019 teurer

Sowohl die Flug- als auch die Hotelpreise steigen im kommenden Jahr leicht. Grund für die wachsenden Hotelpreise ist insbesondere die höhere Nachfrage. mehr

 

Basistarife nur noch im Direktvertrieb
(0)

Lufthansa verärgert Travel Manager

Erneut bringt die größte deutsche Fluggesellschaft ihre Firmenkunden gegen sich auf: Kurzfristig kündigt sie an, dass die preisgünstigen Light-Tarife künftig nicht mehr übers Reisebüro zu haben sind. mehr

 
© 2018 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media