EU-Wettbewerbshüter

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Ryanair darf Laudamotion übernehmen

Nun ist die Entscheidung gefallen: Die EU-Wettbewerbshüter genehmigen die geplante Übernahme der österreichischen Laudamotion durch Ryanair.

13.07.2018, 07:19 Uhr
In Deutschland – hier der Stuttgarter Flughafen –, Österreich und der Schweiz intensiviert Ryanair durch die Übernahme von Laudamotion den Wettbewerb.
Foto: Mef.ellingen/Wikimedia, CC BY-SA 4.0

Das Vorhaben gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken und werde ohne Auflagen erlaubt, teilte die zuständige EU-Kommission am späten Donnerstagabend mit. Ryanair will mit 75 Prozent die Mehrheit bei dem Ferienflieger übernehmen, der sich im Bieterkampf um die insolvente Air Berlin deren ebenfalls insolvente Tochter Niki gesichert hatte.

Europas größter Billigflieger Ryanair schickt sich damit an, der Lufthansa Group, zu der unter anderem die österreichische Austrian Airlines gehört, mehr Konkurrenz zu machen. Laudamotion fliegt vor allem ab Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Urlaubszielen am Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln.

Ursprünglich wollte der Marktführer Lufthansa Niki übernehmen. Am 13. Dezember 2017 entschied sich Lufthansa jedoch dagegen, Niki meldete noch am selben Tag Insolvenz an. (LS/dpa)

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