Fehlende Profitabilität

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Austrian Airlines stutzt das Streckennetz

Zum nächsten Winterflugplan streicht Austrian Airlines einige Fernflug-Destinationen. Stattdessen sollen Nordamerika und China häufiger angesteuert werden.

06.07.2018, 13:58 Uhr
Insgesamt setzt Austrian Airlines ein Dutzend Großraum-Jets auf Fernstrecken ein.
Foto: Austrian Airlines

Austrian Airlines bereinigt per Ende Oktober das Streckenangebot um „unwirtschaftliche Verbindungen“ nach Colombo, Havanna, Hongkong, Isfahan und Shiras – Miami soll nur noch saisonal bedient werden. Die österreichische Inlandsflugstrecke Linz–Wien entfällt ebenso.

Mit Blick auf die Großraum-Jets für Interkont-Dienste sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto: „Wir wollen mit der gesamten Flottenstärke und nunmehr zwölf Langstreckenflugzeugen ein dichteres Streckennetz und damit ein besseres Angebot für unsere Passagiere anbieten.“ So sollen im Winter Nordamerika wöchentlich 29 Mal und Asien 19 Mal ab Wien angesteuert werden. Zusätzliche Dienste führen nach Chicago, JFK in und Newark bei New York City sowie nach Toronto, Peking und Schanghai. „Mit diesen Maßnahmen werden wir vor allem Geschäftsreisende und Transferpassagiere in Osteuropa ansprechen und damit auch mehr neue Kunden gewinnen“, sagt Otto.

Als ganz neues Flugziel steuert Austrian in der Winterflugperiode Kapstadt an.

Die unter 200 Kilometer lange Flugstrecke zwischen Linz und Wien gibt Austrian Airlines hingegen ganz auf. Stattdessen fahren dort täglich bis zu 16 Züge unter Austrian-Flugnummern mit dem Signum AIRail. „Seit der Einführung von AIRail Ende 2014 verzeichnen wir beim Passagieraufkommen auf der Bahnstrecke Linz–Flughafen Wien jährlich prozentuelle Wachstumsraten im zweistelligen Bereich“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. Die kurze Strecke zu fliegen, dürfte dagegen ziemlich unwirtschaftlich sein. (LS)

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