Finanzspritze

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Lässt sich Germania doch noch retten?

Gespräche mit Investoren sollen positiv verlaufen sein, heißt es aus Kreisen der Fluggesellschaft. Erste Zahlungen sollen bereits heute auf dem Germania-Konto landen.

10.01.2019, 15:00 Uhr

Das berichtet die BizTravel-Schwester fvw, der ein entsprechendes Schreiben der Germania-Führung an ihre Mitarbeiter vorliegt. Airline-Chef Karsten Balke wird darin mit den Worten zitiert, dass erste Gespräche mit potentiellen Investoren positiv verlaufen seien. Die ersten beiden größeren Geldbeträge seien von diesen bereits angewiesen worden.

Um wen es sich bei den möglichen Investoren handelt, wurde nicht mitgeteilt. Dass es sich dabei um andere Fluggesellschaften handelt, die ein Übernahmeinteresse haben, dürfte jedoch sehr unwahrscheinlich sein. Zumal Balke selbst davon spricht, dass die möglichen Investitionen Germania in die Lage brächten, „weiterhin als unabhängige Fluggesellschaft in einem überwiegend von großen Konzernen geprägten Markt bestehen zu können“. Der Berliner Logistiker Zeitfracht, der sich zuletzt um insolvente Airlines wie Air Berlin, Skywork und Small Planet beworben hatte, teilte mit, kein Interesse an Germania zu haben.

Wie gestern berichtet, hat die deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin einen „kurzfristigen Liquiditätsbedarf“ geltend gemacht. (OG)

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