Flugausfälle

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Morgen droht Streik an den Flughäfen Düsseldorf, Köln und Stuttgart

Zu Jahresbeginn waren in Berlin bei einem kurzen Warnstreik des Sicherheitspersonals 60 Flüge ausgefallen. Nun wird es weitaus schlimmer: In Düsseldorf, Köln und Stuttgart treten die Mitarbveiter den ganzen Tag in den Ausstand, Geschäftsreisende sollten an anderen Tagen fliegen.

09.01.2019, 10:04 Uhr
Am Montag wurden die Berliner Flughäfen für knapp vier Stunden bestreikt. Nun sind drei andere Flughäfen an der Reihe – jeweils den ganzen Tag.
Foto: imago stock&people

Durch den Streik des Sicherheitspersonals dürfte es zu etlichen Flugstreichungen kommen. Die Gewerrkschaft Verdi hat Sicherheitsbeschäftigte in Düsseldorf, Köln und Stuttgart zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Geschäftsreisende sollten ihre Flüge besser auf andere Tage legen.

Der erneute Warnstreik sei eine Reaktion darauf, dass der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nach dem jüngsten Warnstreik am Montag an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld kein verbessertes Angebot vorgelegt habe, hieß es von der Gewerkschaft.

Auch weitere Streiks seien nicht auszuschließen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. „Den Arbeitgebern sollte klar sein, dass die Beschäftigten bereit und in der Lage sind, für ihre Forderungen einzutreten.“ Während der Warnstreik in Berlin nur wenige Stunden dauerte, soll er sich in den westdeutschen Städten nun über den ganzen Tag erstrecken.

Dem Flughafen-Verband ADV zufolge trifft der Streik etwa 111.000 Reisende. Der Verband zeigte sich über das Vorgehen der Gewerkschaft Verdi entsetzt. Der ganztägige Warnstreik sei „überzogen, rücksichtslos und unverantwortlich“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Dadurch entstünde großer Schaden nicht nur für die Flughäfen, die zudem in dem Streit kein Verhandlungspartner seien, sondern auch für „das Image Deutschlands“.

Allein in Düsseldorf sind nach Flughafen-Angaben etwa 58.600 Passagiere betroffen, dort waren 570 Landungen und Abflüge geplant.

Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und Verdi für rund 23.000 Beschäftigte der Flugsicherheit. Die Gewerkschaft will einen Stundenlohn von bundesweit 20 Euro bei der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle durchsetzen. Laut Verdi hatte der BDLS aber deutlich weniger angeboten. Am 23. Januar sollen die Gespräche fortgesetzt werden. (dpa)

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