Insolvenzabwicklung

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Air-Berlin-Marken unter dem Hammer

Der Insolvenzverwalter Lucas Flöther will nun Geld aus den Marken der Air-Berlin-Gruppe schlagen. Dazu gehören etwa 1000 Internet-Domains.

von Georg Jegminat, 13.02.2018, 11:19 Uhr
Insolvenzverwalter Lucas Flöther startet eine weitere Runde im Verkauf von Air-Berlin-Assets.
Foto: Sven Döring / Agentur Focus

Mit dem Verkauf von Markenrechten und Internet-Domains will Insolvenzverwalter Lucas Flöther die Insolvenzmasse von Air Berlin vergrößern. Er erwartet „einen substanziellen Beitrag“. Anders als bei Flugsitzen, Geschirr und Schokoherzen wird es aber keine öffentliche Auktion geben, sondern ein Bieterverfahren entsprechend dem Verkauf von Betriebsteilen.

Es gibt bereits Initiativen, die beispielsweise in Anlehnung an die frühere Ferienfluggesellschaft LTU eine Airline aufbauen wollen. Die LTU war jahrelang der große Wettbewerber der Condor, ist später aber in der Air Berlin aufgegangen.

Zu den Marken und und Internet-Domains gehören viele, die keinen direkten Bezug zu Air Berlin haben, aber durchaus touristisch interessant sein könnten. So hatte Air Berlin einen Tarif namens „Justfly“ entwickelt und sich die entsprechende Internet-Adresse gesichert. Aber auch Air Berlin und LTU sowie „airdüsseldorf“ stehen zum Verkauf. Weitere Marken sind „airbistro“, „mallocra-shuttle.com“, „city-shuttle“ und „we-fly-europe.com. Auch „ichbineinairberliner.com“ steht zum Verkauf.

Flöther hat den Verkaufsprozess an das Beratungsunternehmen Roland Berger übertragen. Berger hat nach Aussage von Flöther bisher 25 potenzielle Investoren angesprochen.

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