Konsolidierung

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Fernbus-Fahrten legen beim Preis zu

Der Nürnberger Metasearcher CheckMyBus sieht für 2017 ein zweistelliges Umsatzwachstum für den deutschen Fernbus-Markt. Dieses Jahr sollen die Passagierzahlen trotz des Preisanstiegs stärker wachsen.

10.01.2018, 14:44 Uhr
Deutschlands größter und mittlerweile in 26 Ländern Europas tätiger Fernbus-Anbieter Flixbus beförderte 2017 insgesamt rund 40 Mio. Fahrgäste.
Foto: Flixbus

Nach eigenen Berechnungen des Vergleichsportal-Betreibers CheckMyBus soll der deutsche Fernbus-Markt im vergangenen Jahr auf insgesamt 25,4 Mio. Fahrgäste gekommen sein. Das würde einen Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Jahr davor bedeuten. Und was für die zumeist mittelständischen Unternehmen, die für Flixbus und andere Fernbus-Verbünde fahren, noch wichtiger sein dürfte: „Während das Angebot an Verbindungen in Deutschland 2017 insgesamt leicht zurückgegangen ist, konnte durch umfangreiche Netzoptimierungen die Auslastung der Busse deutlich erhöht werden.“

Nach den Daten von fernbusse.de dürften sich zudem die erzielten Fahrpreise erhöht haben. Im Schnitt lag 2017 der Ticketpreis für eine innerdeutsche Fernbus-Fahrt bei 25,59 Euro – also 12,3 Prozent höher als im Jahr davor. Für den innerdeutschen Gesamtmarkt schätzt der Portalbetreiber den Umsatzanstieg sogar auf 18 Prozent.

Für dieses Jahr nun rechnet CheckMyBus zudem auch wieder mit einem stärkeren Mengenwachstum. Die Zahl der innerdeutschen Fahrgäste soll sich um 7,5 Prozent erhöhen.

Das ist nicht abwegig, denn der mit Abstand dominierende Marktführer Flixbus kündigte jüngst 140 neue Haltepunkte im deutschsprachigen Raum an. Europaweit kam Flixbus 2017 auf rund 40 Mio. Fahrgäste und beförderte insbesondere von Weihnachten bis zum Dreikönigswochenende allein 2,5 Mio. Fahrgäste. Dafür wurden auch zahlreiche Zusatzbusse eingesetzt und erhöhte Taktungen angeboten. Dieses Jahr geht nun der Netzausbau weiter, mit neuen touristischen Zielen und einer stärkeren Anbindung ländlicher Regionen. (LS)

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