Laudamotion-Zukunft

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Übernahme durch Ryanair rückt näher

Europas größter Billigflieger Ryanair darf offenbar kurzfristig mit einer Entscheidung zur geplanten Übernahme von Laudamotion rechnen. Brüssel will dazu bis Mitte Juli Stellung nehmen.

11.06.2018, 09:59 Uhr
Niki Lauda und Michael O’Leary: Ihr Deal rund um Laudamotion soll Mitte Juli von den EU-Wettbewerbsbehörden entschieden werden.
Foto: Ernst Kainerstorfer/Ryanair

Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet, wollen die Wettbewerbshüter der Europäischen Union (EU) bis zum 12. Juli darüber befinden, ob das irische Unternehmen Ryanair seine Anteile an österreichischen Laudamotion von Ex-Formel-Eins-Pilot Niki Lauda auf 75 Prozent aufstocken darf. Reuters verweist dabei auf eine Erklärung der EU-Kommission vom Freitag. Dort ist nachzulesen, dass Ryanair am 7. Juni seine Übernahmepläne bei den EU-Wettbewerbsbehörden offiziell angemeldet hat und die EU den Fall bis zum 12. Juli entscheiden will.

Derzeit hält Ryanair 24,9 Prozent an Laudamotion. Die Airline ist aus der Insolvenz der Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen. Nach der Niki-Pleite hatten mehrere Fluggesellschafen um die österreichische Airline gebuhlt, darunter die Lufthansa mit ihrer Billigmarke Eurowings und die britische IAG mit ihrer Tochter Vueling.

Niki Lauda und Ryanair-Chef Michael O’Leary wollen Laudamotion als österreichischen Billigflieger etablieren und vor allem der Lufthansa und deren Töchtern Paroli bieten. (RIM)

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