Luftverkehr

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EU-Airline-Verband löst sich auf

Die traditionelle Vertretung europäischer Linienfluggesellschaften, die AEA, löst sich zum Jahresende auf, teilt CEO Athar Hussain Kahn mit. Er gibt sich einem neuen Konkurrenzverband geschlagen.

von Georg Jegminat, 23.11.2016, 15:01 Uhr
AEA-CEO Hussain Khan muss den Airline-Verband AEA nun auflösen.
Foto: AEA/Jos Verhoogen

Die Association of European Airlines (AEA) stellt per sofort alle Aktivitäten ein und löst sich zum Jahresende auf. Das hat die Mitgliederversammlung jetzt beschlossen. Damit hat der Anfang 2016 gegründete Verband Airlines for Europe (A4E) nicht einmal ein Jahr gebraucht, um dem 1952 gegründeten Traditionsverband AEA das Wasser abzugraben.

Mit dem Jahr 2016 endet die Mitgliedschaft der gesamten Lufthansa-Gruppe sowie von Air France-KLM in der AEA. Die IAG-Holding (British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus) waren bereits zuvor ausgetreten. Damit fehlt ein ganz erheblicher Teil der Mitgliedsbeiträge. Die drei Airline-Konzerne hatten mit Ryanair und Easyjet die A4E gegründet, um mehr politischen Einfluss in Brüssel ausüben zu können. Seither sind einige weitere Airlines der A4E begetreten. Auch der Verband der Low Cost Carrier stellt den Betrieb ein.

Die letzte Präsident der AEA war damit Temil Kotil, bis vor wenigen Wochen noch Chef von Turkish Airlines. Ihm war es 2015 nicht gelungen, den IAG-Chef Willie Walsh umzustimmen und den Austritt zu verhindern. Das war der Startpunkt der Entwicklung.

In Brüssel gibt es jedoch weiterhin mehrere Airline-Vertretungen. So unterhält dort die Iata ein Büro, und die Charter- und die Regionalfluggesellschaften unterhalten weiterhin eigene Verbände in der europäischen Hauptstadt.

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