Nach Bombardier-Deal

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Airbus tauft C-Series-Jets in A-220 um

Die A-320 ist ein Bestseller von Airbus. Das soll die nun auf A-220 umgetaufte Neuerwerbung von Bombardier ebenfalls werden. Doch damit dies geschieht, müssen die Verkäufe deutlich anziehen und die Kosten sinken.

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10.07.2018, 18:20 Uhr
Die vormalige Bombardier CS-300 heißt nunmehr Airbus A-220-300 und soll bald in größeren Stückzahlen verkauft werden.
Foto: Airbus

Der europäische Flugzeug-Hersteller Airbus hat die von Bombardier übernommene Flugzeug-Baureihe C-Series in A-220 umbenannt. Der neue Name der Mittelstreckenjets wurde im Airbus-Auslieferungszentrum im südfranzösischen Toulouse vorgestellt, wo erstmals ein Flieger mit entsprechender Lackierung landete. „Wir sind begeistert, heute die A-220 in der Airbus-Familie zu begrüßen“, sagte Verkehrsflugzeug-Chef Guillaume Faury.

Airbus hatte zum 1. Juli die Mehrheit an der Baureihe übernommen, deren teure Entwicklung den kanadischen Bombardier-Konzern in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hatte. Die Europäer haben damit ihre Produktpalette im Segment kleinerer Mittelstreckenjets für 100 bis 150 Passagiere ergänzt, ohne selbst Geld in die Entwicklung zu investieren. Bombardier ist weiter an dem Programm beteiligt – die Partner setzen darauf, dass die Flugzeuge sich unter dem Airbus-Dach besser verkaufen.

Der gewählte Name ist offensichtlich an den Airbus-Verkaufsschlager A-320 angelehnt, das sehr erfolgreiche Mittelstreckenflugzeug des europäischen Boeing-Rivalen. „Bombardier hat ein fantastisches Flugzeug entworfen“, sagte Faury. „Und indem wir es verkaufen, die Produktion hochfahren, mit unseren Zulieferern an den Kosten arbeiten, machen wir aus diesem Flugzeug einen großen Erfolg.“

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