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Lufthansa verschärft Übergepäck-Regeln

Lufthansa und deren Tochter-Airlines Swiss und Austrian führen Zonenpreise für Über- und Sportgepäck ein. Auf Interkont-Flügen steigen die Preise.

09.04.2018, 11:23 Uhr
Vom 18. April an gilt für ausgestellte Tickets von Lufthansa, Swiss und Austrian eine neue Preistabelle für Über- und Sportgepäck.
Foto: Lufthansa

Die Hub-Airlines der Lufthansa-Gruppe, Lufthansa, Swiss und Austrian, verändern ihre Konditionen für Über- und Sportgepäck. Dies gilt für alle Flüge, die vom 18. April 2018 an gebucht werden. Der Preisrahmen variiert zwischen 40 und 550 Euro je nach Größe und Gewicht des Gepäcks sowie der Reisezone. Bisher wurde lediglich zwischen Europa- und Interkontinental-Flügen unterschieden.

Auf kürzeren Strecken, etwa bei Inlandsverbindungen, sinken die Kosten. So sind für Freigepäck, das größer oder schwerer als der Standard ist, 40 Euro extra zu zahlen. Bisher waren 100 beziehungsweise 50 Euro zu berappen. Das obere Ende der Preistabelle bildet die Zone 6 bei zusätzlichem Gepäck, dass größer und schwerer als der Standard ist. Dafür sind 550 Euro zu zahlen.

Sechs Zonen plus Japan

Das sind die sechs Zonen: Zone 1 umfasst Inlandsflüge in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Zone 2 beinhaltet Europa-Flüge plus Tunesien, Marokko und Aserbaidschan. Zone 3 sind Flüge zwischen Europa und der Levante/Nordafrika. Zone 4 umfasst Interkont nah (von Europa nach West- und Ostafrika, Nahost sowie Kuba, Jamaika und Dominikanische Republik). Zone 5 (Interkont mittel) gilt für Flüge zwischen Europa und den östlichen Bereichen der USA und Kanadas sowie nach Indien und in einige afrikanische Länder. Zone 6 (Interkont fern) bezeichnet Süd- und Mittelamerika, West-USA, Westkanada sowie Länder wie China und Thailand.

Zwei Ausnahmen gibt es. So gilt für Japan, wo die Lufthansa-Gruppe ein Joint Business mit All Nippon Airways betreibt, eine eigene, günstigere Preisliste. Beispielsweise kostet ein großes Sportgepäck nach Japan 200 Euro, während es nach Singapur 400 Euro kostet. Die zweite Ausnahme betrifft Swiss. Wird ein zusätzliches Gepäckstück auf swiss.com gebucht, liegen die Kosten 20 Prozent niedriger als bei anderen Buchungskanälen. (GJ)

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