Schwerer Bahnunfall

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ICE brennt mitten auf der Strecke

Bei der Deutschen Bahn gab es einen schweren Brand eines ICE. Die Reisenden konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Schnellstrecke bleibt aber vorerst gesperrt.

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12.10.2018, 11:52 Uhr
Ein Waggon des ICE brannte komplett aus, der nächste in Mitleidenschaft gezogen.
Foto: imago/Sascha Ditscher

Ein Feuer in einem ICE auf der Bahn-Schnellstrecke Frankfurt–Köln hat einen großen Rettungseinsatz ausgelöst und zur Sperrung einer der wichtigsten Schlagadern im deutschen Bahnverkehr geführt. Rettungskräfte brachten am Freitagmorgen nach Angaben der Bundespolizei 510 Passagiere aus dem Zug, der in der Nähe des rheinland-pfälzischen Dierdorf stand. Laut Polizei erlitten fünf Menschen leichte Verletzungen. Die Ursache des Feuers war noch unklar. Die nahe gelegene Autobahn 3 musste wegen der starken Rauchentwicklung und des Feuerwehreinsatzes zeitweise voll gesperrt werden.

Auch Hubschrauber waren einem Sprecher der Bundespolizei zufolge vor Ort, „um einen Überblick zu bekommen vom Schadensort“. Der ICE sei beschlagnahmt. Ein wesentlicher Teil der Ermittlungen werde nun sein, wann der Zug zuletzt in der Inspektion war und ob es irgendwelche Auffälligkeiten gab. Die Auswertung der Spuren und Ermittlungen zur Brandursache könnten mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Sie werden von der Bundespolizei und dem Eisenbahn-Bundesamt geführt. Ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahn-Unfalluntersuchung sagte: „Wir sind noch am Anfang unserer Unfallermittlungen.“

Unter den Verletzten war laut Polizei eine Person, die sich beim Aussteigen am Sprunggelenk verletzte. Vier weitere Reisende hatten Kreislaufprobleme wegen der Aufregung. Alle Reisenden wurden in ein nahes Dorfgemeinschaftshaus gebracht, bis zum Mittag reisten alle weiter.

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