Travel Management

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Künstliche Intelligenz individualisiert Reiserichtlinien

Das Travel Management befindet sich im Wandel. Vor allem die fortschreitende Digitalisierung,Techniken wie Chatbots oder Blockchain treiben die Veränderung. Diese Ansätze führen laut BCD Travel auch zu einem veränderten Umgang mit Reiserichtlinien.

05.11.2018, 10:54 Uhr
Haben Sie eigentlich die Reiserichtlinien gelesen? Das kann man wohl bald getrost vergessen.
Foto: Thinkstock

Heute zeichnen sich die Reiserichtlinien in den Unternehmen durch einen relativ statischen Ansatz aus. Dass führt dazu, dass sie in der Geschäftsreisepraxis häufig nicht die Wirkung entfalten, die sie laut Travel Management eigentlich sollen – sei es, weil Firmenmitarbeiter sie gar nicht erst lesen, sei es, weil die Reisevorgaben nicht zügig genug an sich verändernde Preiswelten auf seiten der Leistungsträger angepasst werden.

Eine höhere Flexibilität, eine schnellere Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Rahmenbedingungen, aber auch eine größere Orientierung an individuellen Reisevorlieben versprechen laut aktueller Untersuchung der Geschäftsreisekette BCD Travel neueste Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung wie Blockchain oder Machine-Learning.

Dank künstlicher Intelligenz sei es künftig nicht mehr erforderlich, Mitarbeitern bei der Reisebuchung explizite Vorgaben zu machen.Vielmehr sei es möglich, entsprechende Vorgaben gleichsam „unsichtbar“ in die Buchungsplattformen einzubauen, heißt es in dem BCD-Papier. Und durch die automatisierte Lernfähigkeit der Tools sei dafür gesorgt, dass der Reisende stets den für ihn relevanten Reise-Content angezeigt bekomme – und das innerhalb definierter Budgetgrenzen.

Mit Hilfe der Blockchain-Technik ließen sich zudem Reisevorgaben weiter individualisieren. So ließen sich zum Beispiel Vorausbuchungsfristen flexibler gestalten – sei es mit Blick auf einzelne Mitarbeiter (-gruppen), sei es mit Blick auf bestimmte Zeiträume.

Noch allerdings stecken manche viele der von BCD untersuchten neuen Technologien in den Kinderschuhen. So sei es künftig durchaus sinnvoll Chatbots einzusetzen, wenn Reisende einen Flug oder ein Hotelzimmer buchen wollen. Schließlich kann die dahinter geschaltete Technik dem Mitarbeiter nur die Optionen präsentieren, die den Firmenvorgaben entsprechen. Aktuell jedoch hätten Chatbots bei der Spracherkennung zum Teil noch erhebliche Probleme. (MAJ)

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