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Weitere Präsidiumsmitglieder ziehen sich zurück

Nach Präsident Dirk Gerdom kandidieren auch Vizepräsident Ralph Rettig sowie Präsidiumsmitglied Daniela Schade nicht mehr. Damit ist der Verband für die Wahl 2019 auf etliche neue Bewerber angewiesen.

10.10.2018, 12:54 Uhr
Ralph Rettig
Foto: VDR

Der langjährige Vizepräsident Ralph Rettig und Präsidiumsmitglied Daniela Schade werden bei den turnusgemäßen Wahlen zum VDR-Präsidium 2019 nicht erneut für das Führungsgremium des Verbands Deutsches Reisemanagement kandidieren. Das gaben beide heute in Frankfurt offiziell bekannt.

„Wachsende berufliche Verpflichtungen“

„Das Engagement, das die Tätigkeit im VDR-Präsidium erfordert, lässt sich immer schwerer mit meinen wachsenden Verpflichtungen vereinbaren“, sagte Rettig, der dem VDR-Präsidium seit 1997 angehört, davon 18 Jahre als Vizepräsident. „Daher habe ich mich schweren Herzens entschieden, ab der nächsten Jahreshauptversammlung nicht mehr für ein Amt zur Verfügung zu stehen. Ich blicke auf eine erfolgreiche und auch persönlich gewinnbringende Zeit zurück, in der wir vieles zum Wohl unserer Mitglieder erreicht haben.“

Die Arbeitsschwerpunkte Rettigs liegen auf den Themen Flugverkehr, Lobbying und Politik sowie internationale Positionierung des VDR. Er werde seine Erfahrung weiter einbringen, sagt der Travel Manager von ZF.

Seit 21 und seit 18 Jahren im VDR dabei

Daniela Schade
Foto: Accor Hotels

Daniela Schade ist seit dem Jahr 2000 als Präsidiumsmitglied ehrenamtlich im VDR tätig und vertritt dort die deutsche Leistungsträgerindustrie. Gemeinsam mit Ralph Rettig zeichnet sie seit 16 Jahren für die VDR-Marktforschung und die Geschäftsreiseanalyse verantwortlich. Auch sie zieht sich aus beruflichen Gründen aus ihrem Ehrenamt zurück.

„Nach fast 20 Jahren ehrenamtlicher Arbeit bin ich stolz, dass wir alle gemeinsam es geschafft haben, den VDR aus seinen anfänglichen Strukturen hin zu einem professionellen Wirtschaftsverband zu entwickeln“, so Schade. „Die Herausforderungen meiner beruflichen Tätigkeit lassen es leider nicht mehr zu, dass ich mit gleichbleibend hohem Einsatz in die Verbandsarbeit einbringen kann, was ich persönlich sehr bedauere.“

Christoph Carnier möglicher Kandidat

Auf den VDR kommen im Frühjahr kommenden Jahres damit umfangreiche Neuwahlen für das Präsidium zu. Für eine Kandidatur als Präsident wurde bereits Christoph Carnier, Travel Manager von Merck, ins Spiel gebracht. (OG)

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