Wasserkrise in Südafrika

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„Stunde Null“ in Kapstadt vorerst abgewendet

Die Wasserkrise in Südafrikas Tourismusmetropole Kapstadt hat sich entspannt. Eine Abschaltung der Wasserversorgung, die sogenannte Stunde Null, droht wohl nicht mehr in diesem Jahr.

07.03.2018, 16:27 Uhr
Die Wasserkrise in Kapstadt hat sich entspannt.
Foto: Gettyimages

Wenn alle Bürger sich weiterhin an die Wassersparmaßnahmen hielten, könne das Schlimmste noch vermieden werden, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Alderman Ian Neilson am Mittwoch.

Bürger dürften weiterhin nicht mehr als 50 Liter Frischwasser pro Tag verwenden – das muss fürs Trinken, Duschen, Putzen, Kochen und Klospülen reichen. In Deutschland liegt der Verbrauch bei mehr als 120 Litern pro Person und Tag.

Zuletzt war die Stadt davon ausgegangen, dass im Juli eine Abschaltung der Wasserversorgung drohe. Wenn die Versorgung eingestellt worden wäre, hätten rund 4,5 Millionen Einwohner pro Tag nur noch jeweils 25 Liter von polizeilich geschützten Verteilzentren bekommen.

„Wenn wir weiter Wasser sparen, dann müssen wir dieses Jahr nicht für Wasser anstehen“, erklärte Neilson. Das Wassersparen müsse zur „zweiten Natur“ aller Bürger Kapstadts werden.

Der jüngsten Prognose zufolge würde die Stunde Null am 27. August eintreten. Der Termin liege aber mitten in der Winterregenzeit, deswegen sei eine Abschaltung unwahrscheinlich. Sollte es aber so wenig regnen wie im Vorjahr, könne die Stunde Null 2019 noch kommen.

Kapstadts Trinkwasserreservoire sind in Folge einer dreijährigen Dürre fast leer. Die Bewohner sind weiter aufgefordert, höchstens zwei Minuten zu duschen. Für die Klospülung soll nur noch Brauchwasser genutzt werden, etwa jenes aus der Dusche. (dpa)

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