Winterflugplan 2018/19

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Ryanair will in Deutschland weiter wachsen

Ryanair baut sein Flugprogramm in Deutschland aus. Im Winterflugplan 2018/19 soll es 24 neue Strecken geben. In Richtung der Gewerkschaften kommen vom Billigflieger versöhnliche Töne.

06.03.2018, 14:57 Uhr
Ryanair baut sein Streckennetz in Deutschland aus.
Foto: Ryanair

In Berlin hat Ryanair am heutigen Dienstag den Winterflugplan 2018/2019 für Deutschland vorgestellt. Mit 24 neuen Strecken will der Billigflieger pro Jahr 19,7 Mio. Passagiere über 16 deutsche Flughäfen befördern und damit um 13 Prozent wachsen, heißt es.

Neue Verbindungen gibt es von Berlin Schönefeld nach Edinburgh, Faro und Marrakesch. Von Frankfurt am Main geht es künftig nach Agadir und Dublin, von Frankfurt Hahn nach Trapani. Von Düsseldorf-Weeze kommen Flüge nach Agadir, Bromberg, Cagliari, Porto und Palma hinzu. Nach Edinburgh, Thessaloniki und Venedig-Treviso geht es künftig von Hamburg. Auch ab Nürnberg, Baden-Baden und Memmingen bedient Ryanair neue Strecken.

Im Streit um die Arbeitsbedingungen schlug der Billigflieger versöhnliche Töne an. Man wolle sich für Gewerkschaften öffnen, so COO Peter Bellew in Berlin. Ryanair stellt sich jedoch auch darauf ein, künftig weiter mit Streiks konfrontiert zu werden. „Wenn Sie Gewerkschaften haben und Gewerkschaften anerkennen, können Sie ein paar Störungen haben“, sagte Marketingchef Kenny Jacobs. Konkret wurde er nicht. „Wir hatten das bisher nicht, aber es kann an irgendeinem Zeitpunkt passieren.“

Ryanair-Chef Michael O'Leary hatte Anfang Februar von möglichen Arbeitskämpfen an Ostern gesprochen, ohne dass es konkrete Drohungen der Gewerkschaften gab. Der irische Billigflieger hat die Piloten-Gewerkschaften in Irland und Großbritannien anerkannt und in anderen europäischen Ländern Verhandlungen aufgenommen. Ryanair kündigte ein weiteres Gespräch mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit für nächste Woche an.

Der Prozess laufe in Deutschland etwas langsamer als in anderen Ländern, werde aber in den nächsten Monaten abgeschlossen. „Die Zukunft in Deutschland werden Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften sein“, sagte Peter Bellew. Er betonte, Ryanair habe ausreichend Piloten. Bis Jahresende werde man rund hundert frühere Air-Berlin-Piloten unter Vertrag genommen haben. Im vergangenen Herbst hatte Ryanair tausende Flüge streichen müssen. Grund seien Planungsfehler gewesen, hieß es damals. (HD/RIM/dpa)

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