Zusatzkosten bei Lufthansa

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Vorne sitzen gegen Aufpreis

Lufthansa und Austrian Airlines führen einen neuen Aufschlag in der Economy Class ein. Reisende, die auf Fernflügen möglichst weit vorne sitzen wollen, können sich den Platz dort nun „kaufen“.

07.02.2018, 10:11 Uhr
Lufthansa macht in ihren Langstrecken-Jets bestimmte Economy-Sitze gegen Aufpreis buchbar.
Foto: Lufthansa/Pixomondo

Bevorzugte Sitzzonen heißen die neue Economy-Plätze, die Lufthansa und Austrian in ihren Langstrecken-Fliegern nun bepreisen wollen. Dabei handelt es sich um die Sitzreihen direkt hinter der Business- beziehungsweise Premium Economy Class. Der Vorteil laut Airline: Die Sitze befinden sich näher am Ausstieg, was den Reisenden Zeit erspare.

Doch diese Zeitersparnis hat ihren Preis. Zwischen 30 und 50 Euro pro Flug extra müssen die Passagiere zahlen, wenn sie auf den bevorzugten Sitzen in der Eco Platz nehmen wollen. Der Preis variiert laut Lufthansa je nach Streckenlänge. HON Circle Member und Senatoren, die mal Economy Class auf der Langstrecke fliegen wollen, können sich die Plätze – abhängig von der Verfügbarkeit – auch kostenfrei sichern.

Getestet hat die Lufthansa Gruppe das Modell bereits bei der Tochter Swiss. Dort können Reisende schon seit 2014 einen Platz in der „bevorzugten Sitzzone“ kaufen. Bei Lufthansa und Austrian Airlines wird der Zuschlag am 20. Februar für Flüge vom 7. März an eingeführt. Die neue Sitzzone kann auch via GDS gebucht werden – etwa in Amadeus, wo der Bereich mit der Kennung „V“ ausgewiesen ist als „Preferential Seats“. (RIM)

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