Richard Branson investiert

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Virgin Group steigt bei Hyperloop One ein

Ein neues Beförderungsmittel elektrisiert die Fachwelt. In Unterdruckröhren sollen Reisende in Kapseln extrem schnell befördert werden. In den Wettlauf steigt auch Virgin-Gründer Branson ein.

13.10.2017, 09:03 Uhr
So sieht eine Kapsel zur Beförderung von Passagieren bei Hyperloop One aus.
Foto: Hyperloop One

Der Wettlauf um den Hyperloop bekommt prominente Verstärkung. Auch der schillernde Unternehmer Sir Richard Branson mischt künftig bei der Entwicklung des futuristischen Rohrtransport-Systems mit, das den Personenverkehr revolutionieren soll. Der britische Milliardär gab bekannt, mit seiner Virgin Group beim Start-up Hyperloop One aus Los Angeles einzusteigen.

Über die Höhe der Investition wurde zunächst keine Angabe gemacht. Branson zieht in den Verwaltungsrat ein, zudem lautet der Name der Firma nun Virgin Hyperloop One. Die Kalifornier zählen zu einer Reihe von Unternehmen, die bei der Verwirklichung der von Tesla-Chef Elon Musk in Umlauf gebrachten Hyperloop-Idee konkurrieren.

Musks Vision ist es, Passagiere in Zukunft per Unterdruck mit nahezu Schallgeschwindigkeit wie in einer Art Rohrpost zu befördern. 2013 stellte er Pläne für Kapseln vor, die auf Luftkissen schweben. Zuletzt sorgte Musk mit der Idee für einen unterirdischen Hyperloop für Aufsehen, bei dem Züge mit Magnetbahntechnik in Vakuum-Tunneln zwischen den Städten New York und Washington fahren sollen.

Das künftig von Virgin unterstützte Konzept von Hyperloop One sieht ebenfalls ein Transportsystem vor, bei der Züge extrem schnell durch Vakuumröhren befördert werden sollen. Dabei setzt die Firma auf einen vollelektrischen Antrieb. Bislang wurden in Tests Geschwindigkeiten von bis zu 310 Kilometer pro Stunde erreicht. Laut Branson befindet sich die Technologie derzeit in der Frühphase der Kommerzialisierung. (dpa)

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