Riesen-Airbus

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A-380-Unfall wird untersucht

Nach der Notlandung eines Riesen-Airbus A-380 in Kanada leitet die französische Luftfahrt-Untersuchungsbehörde BEA die Suche nach der Ursache.

04.10.2017, 07:37 Uhr

Die Crew des Air-France-Flugs hatte am Samstag auf dem Weg von Paris nach Los Angeles nach dem Ausfall eines der vier Triebwerke einen „Mayday“-Ruf abgesetzt und den Kurs geändert. Eigentlich wäre Dänemark für die Untersuchung zuständig gewesen, weil der Schaden über Grönland auftrat – die dänischen Luftfahrtbehörden hätten die Federführung aber abgetreten, teilte die BEA mit. Auch Experten aus Kanada und den USA wirken an der Ursachenforschung mit.

Die A-380 mit 497 Passagieren und 24 Besatzungsmitgliedern an Bord war nach dem Notfall sicher auf dem Flughafen Goose Bay in Neufundland gelandet. Passagiere berichteten von einem lauten Knall. Die BEA erklärte, dass sich nach erster Begutachtung der sogenannte Fan – das drehende Element an der Vorderseite des Triebwerks – während des Flugs abgelöst habe. Die Behörde hatte schon am Sonntag Experten nach Kanada geschickt, ebenso der Hersteller Airbus, die Fluggesellschaft und der Triebwerkshersteller.

Nach Unfällen im Luftverkehr gibt es stets sogenannte Sicherheitsuntersuchungen, um Ablauf und Ursachen eines Vorfalls nachzuvollziehen. Sie sollen mögliche Sicherheitslücken aufspüren. (dpa)

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