Sinai-Absturz

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Ägypten spricht erstmals von Anschlag

Der Absturz eines russischen Passagierjets im November 2015 hat dem ägyptischen Tourismus stark geschadet. Lange wollte die Regierung nichts von einem Anschlag wissen. Das hat sich jetzt geändert.

25.02.2016, 14:34 Uhr

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al Sisi sagte am Mittwoch im ägyptischen Fernsehen, dass der Absturz der Passagiermaschine über dem Sinai das Werk von Attentätern sei. Er sagte weiter: „Hat der Terrorismus aufgehört? Nein... Wer auch immer das Flugzeug herunterholte, was wollte er? Einfach dem Tourismus schaden? Nein.“ Es sei darum gegangen, den Beziehungen zwischen Ägypten und Russland zu schaden. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hatte erklärt, die Maschine zum Absturz gebracht zu haben. Ägyptische Behörden hatten dies aber bezweifelt. Der Airbus A-321 war von Sharm el Sheikh auf dem Weg nach St. Petersburg gewesen und über der Sinai-Halbinsel abgestürzt.

Ägypten muss seit Längerem starke Besucherrückgänge in Kauf nehmen. Die Flaute ist eine Folge des Absturzes. Moskau geht schon lange von einem Anschlag aus und stoppte daraufhin die Flüge in das Land. Russland war der wichtigste Quellmarkt für Ägypten. Auch britische Charter-Verbindungen wurden unterbrochen – zunächst bis März. (ASC)

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