Sturmtief „Xavier“

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Unwetter tötet zwei Menschen in Polen

Das Sturmtief „Xavier“ hat in Polen mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Mindestens 39 wurden während des schweren Unwetters in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verletzt.

06.10.2017, 12:01 Uhr

Polizeiangaben zufolge starb ein Mann in der westpolnischen Wojewodschaft Lebus. Er hatte sein Haus vor dem starken Wind sichern wollen und war dabei vom Dach gestürzt. In der Wojewodschaft Wielkopolskie wurde eine Frau von einem herabfallenden Ast getroffen und erlag später ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Nach Angaben der Behörden mussten Einsatzkräfte zu rund 10.000 Einsätzen in Polen ausrücken. Besonders schwer wütete der Sturm im Westen und im Süden des Landes. Die Böen beschädigten zahlreiche Häuser und rissen Bäume heraus. Nach Angaben des Sicherheitszentrums der Regierung (RCB) waren zwischenzeitlich rund 800.000 Menschen ohne Strom. Dem Innenministerium zufolge sind rund 40.000 Helfer im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen.

„Xavier“ sorgte auch in Tschechien für Probleme. Im Norden des Landes rückten die Feuerwehren zu Hunderten Einsätzen aus, um umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste von den Straßen zu entfernen. Der Wind deckte Dächer ab, wie die Agentur CTK berichtete. Nahe der Gemeinde Bela u Stare Paky fuhr ein Regionalzug gegen einen Baum. Auch auf anderen Bahnstrecken kam es zu Sperrungen und Behinderungen. (dpa)

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