Südafrika

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Geldsorgen bei South African Airways

Die südafrikanische Airline soll am Rande des Konkurses stehen. Das Unternehmen fordert daher wieder einmal Hilfen vom Staat.

08.08.2017, 11:27 Uhr
South African Airways schreibt rote Zahlen.
Foto: SAA

Medienberichten zufolge soll South African Airways bald nicht mehr in der Lage sein, Löhne auszuzahlen. Laut dem südafrikanischen Finanzminister Malusi Gigaba bittet SAA daher um Hilfen in Höhe von 50 Mio. Euro. Allerdings ist das nicht die einzige Zahlung. Derzeit greift der Staat der Fluggesellschaft bei Rückzahlungen eines Kredits in Höhe von rund 140 Mio. Euro unter die Arme. Insgesamt soll der Staat für eine Rekapitalisierung 618 Mio. Euro zahlen.

Ein Sanierungsplan sieht eigentlich schwarze Zahlen bis 2020 vor. Der neue CEO Vuyani Jarana soll diesen jetzt umsetzen. Im südafrikanischen Parlament regte sich zuletzt Widerstand gegen die Unterstützung der Airline. Es soll Stimmen geben, die sagen, dass die Airline eigentlich insolvent sei und ihre Kredite nie zurückzahlen könne. Zudem ist die Rede von Korruption und zu hohen Lohnkosten. Die Piloten, die zwölf Prozent der Belegschaft ausmachten, seien für 40 Prozent der Lohnkosten verantwortlich. (ASC)

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