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Airline testet Telefonie an Bord

Swiss wird ihren Passagieren auf Flügen mit einer Boeing B-777 nicht nur Internet, sondern auch Telefonie an Bord anbieten. Das Telefonieren ist jedoch nur ein Test.

27.01.2016, 11:56 Uhr
Testweise sollen Passagiere an Bord einer B-777 telefonieren.
Foto: Swiss

Die Swiss prescht mit einem einjährigen Test für Roaming-Telefonie voran. Denn viele Airlines blocken bisher Telefonate, weil Passagiere skeptisch sind. Ein laut in sein Mobiltelefon sprechender Sitznachbar könnte nerven, so die Befürchtungen. Die Swiss will es auf ihrem neuen Flaggschiff, der Boeing B-777-300 ausprobieren. Am kommenden Freitag soll der erste Jet dieses Typs in Zürich eintreffen.

Befragungen der eigenen Kunden hätten ein Interesse für die Telefonie ergeben, schreibt die Swiss in einer Pressemitteilung. Bei Nachtflügen, wenn das Kabinenlicht abgeschaltet wird, blockiert das Kabinenpersonal dennoch die Telefonate.

Bei der Internet-Nutzung gibt es diese Einschränkung nicht. Die Lufthansa-Tochter bietet drei Leistungspakete: 20 MB Datenvolumen für 9 Schweizer Franken, 50 MB für 19 Franken und 120 MB für 39 Franken. Passagiere in der First können 50 MB frei nutzen. Für Streaming-Dienste ist keines der Pakete ausgelegt.

Die neuen B-777-300ER Flugzeuge werden ab dem Sommerflugplan primär auf Strecken nach Hongkong, Bangkok, Los Angeles, San Francisco, São Paulo sowie Tel Aviv eingesetzt. Die Airline erhält sechs Jets dieses Typs. (GJ)

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