Turnaround-Strategie

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Neuer CEO steuert South African Airways

South African Airways kämpft seit Jahren mit wirtschaftlichen Problemen. Für den Turnaround beim National Carrier soll jetzt Vujani Jarana als neuer CEO sorgen. Dabei kann er auch auf eine zusätzliche Kapitalspritze der Regierung bauen.

von Martin Jürs, 13.11.2017, 12:06 Uhr
Vujani Jarana
Foto: South African Airways

Der Aufsichtsrat von South African Airwyas (SAA) hat Vujani Jarana zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der staatlichen südafrikanischen Fluggesellschaft berufen. Er löst Musa Zwane ab, der die Fluggesellschaft kommissarisch geleitet hatte. Vor seinem Wechsel zu SAA war Jarana fünf Jahre lang Geschäftsführer von Vodacom Business in Südafrika.

Die dortigen Erfolge – Jarana steigerte den Anteil der Erlöse der Vodacom-Tochter in drei Jahren von zehn auf 25 Prozent des Gesamtkonzerns – dürften den Ausschlag für seine Berufung an die SAA-Spitze gegeben habe. Schließlich fliegt die Airline seit Jahren fast durchweg Verluste ein. Da ist wirtschaftlicher Sachverstaand dringend geboten.

Jarana soll jetzt für die Wende sorgen. Für Luft und mehr Bewegungsfreiheit bei der Sanierung der Airline dürfte eine Kapitalspritze der südafrikanischen Regierung in Höhe von zehn Milliarden Rand (600 Mio. Euro) sorgen. Das Geld soll unter anderem zur Bedienung laufender Kredite und zur Anschub-Finanzierung der auf fünf Jahre angelegten Turnaround-Strategie eingesetzt werden. Zu den angepeilten Maßnahmen zählen unter anderem eine Konsolidierung des Streckennetzes sowie die Förderung und Optimierung des Vertriebs. Außerdem ist geplant, SAA noch enger als bislang mit den weiteren staatlichen Airlines – SA Express Airways und dem Billigflieger Mango – zu verzahnen. Ziel ist es, die drei Unternehmen unter eine einheitliche Struktur zu bekommen. Wie dies genau aussehen kann und soll, steht nocht nicht fest. Zumindest mittel- bis langfristig dürfte ein solcher Schritt jedoch weitere Kosten sparen.

Von Deutschland aus fliegt SAA täglich von Frankfurt und München ins südafrikanische Johannesburg. Beide Routen zählen laut Airline zu den profitabelsten Verbindungen im SAA-Streckennetz. Auch für 2018 meldet die Fluggesellschaft bereits wieder positive Vorausbuchungszahlen für diese Routen.

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