Uber-Streit

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Vize wirft verärgert hin

Er sollte das Image des umstrittenen Fahrdienstleisters verbessern. Doch nach nur sieben Monaten verlässt Top-Manager Jeff Jones das Unternehmen wieder.

20.03.2017, 10:31 Uhr
Jeff Jones
Foto: Uber

Jones war von Uber-Chef Travis Kalanick zum Präsidenten ernannt worden. Nun sagte er gegenüber dem Technik-Blog-Recode: „Es ist klar, dass die Überzeugungen und Ansätze, die meine Karriere bestimmt haben, nicht vereinbar sind mit dem, was ich bei Uber gesehen und erlebt habe.“

Kalanick, der kürzlich einen seiner Fahrer übelst beschimpft hatte, warf Jones indes vor, er verlasse das Unternehmen nur deshalb, weil er, Kalanick, sich auf die Suche nach einer rechten Hand gemacht habe. In der Branche gilt Kalanick als äußerst rücksichtslos und aggressiv. Uber wird immer wieder vorgeworfen, mit umstrittenen Praktiken zu versuchen, den Taxi-Markt zu zerstören. Im Unternehmen selbst sollen frauendiskriminierende Praktiken herrschen.

Zudem gilt das Unternehmen als sehr unprofitabel und vermeldete allein für 2016 einen Verlust von 2,2 Mrd. US-Dollar. In etlichen Ländern, darunter auch in Deutschland, ist das Produkt Uber Pop verboten. Uber arbeitet derzeit an der Entwicklung eines autonomen Autos. Konkurrent Google wirft dem Unternehmen jedoch vor, die Technologien hierfür bei Google gestohlen zu haben. (OG)

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