Urteil zu Airport-Sicherheit in Ägypten

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Auflagen für Airlines berechtigt

Die Anordnungen der Behörden für deutsche Airlines, die Ägypten ansteuern sind rechtens. Um den Schutz vor Terrorakten zu erhöhen, müssen sie ihre Sicherheitsmaßnahmen an ägyptischen Flughäfen verbessern.

14.07.2017, 13:27 Uhr

Das Verwaltungsgericht Braunschweig wies damit die Klagen mehrerer Airlines gegen vom Luftfahrt-Bundesamt verfügte Auflagen ab, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Gerichts.

Nach dem Absturz eines russischen Airbus im Oktober 2015 über der Sinai-Halbinsel hatte das Luftfahrt-Bundesamt verfügt, dass die Fluggesellschaften in Ägypten Fracht, Post sowie Essen und Getränke nicht zuladen dürfen. Außerdem müssen die Airlines unter Umständen die Pässe der Passagiere unmittelbar vor dem Betreten der Flugzeuge zusätzlich kontrollieren.

Als Ursache für den Absturz des russischen Flugzeugs, das vom Flughafen Sharm el-Sheik gestartet war, wird ein Sprengsatz vermutet. Keiner der 224 Menschen an Bord überlebte. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Täterschaft für sich reklamiert. Experten deutscher Behörden hatten daraufhin die Flughäfen in dem nordafrikanischen Land inspiziert. Sie stellten damals Sicherheitsdefizite vor allem bei Personen- und Gepäckkontrollen sowie der Sicherung des Flughafen-Geländes fest.

Das Verwaltungsgericht in Braunschweig war für die Klagen zuständig, weil das Luftfahrt-Bundesamt seinen Sitz in der Stadt hat. Die Fluggesellschaften und die Luftfahrt-Behörde können gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg Berufung einlegen. (dpa)

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