Verpflegungspauschale 2018

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Neue Spesensätze für Auslandsreisen

Ob’s am kommissarischen Finanzminister Detlef Altmaier liegt, ist unklar. Doch so früh wie selten, hat das Finanzministerium jetzt die vom Januar an geltenden Pauschbeträge für Übernachtungen und den Verpflegungsmehraufwand veröffentlich. Dabei gibt es zahlreiche Veränderungen.

10.11.2017, 11:35 Uhr
Auslandsreisen für Geschäftsleute können teuer werden – Verpflegungspauschalen sollen hier einen Ausgleich leisten.
Foto: Gettyimages

180 Länder umfasst die Liste des Bundesfinanzministeriums mit den künftigen Pauschbeträgen für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungen bei geschäftlich veranlassten Auslandsreisen. Bei immerhin 33 Ländern ändern sich die Spesensätze 2018 im Vergleich zu diesem Jahr. Wobei sich die Erhöhungen in manchen Fällen jedoch nicht auf das gesamte Land, sondern auf einzelne Großstädte und Regionen beziehen.

Dies ist zum Beispiel in Japan der Fall: Dort hat das Ministerium die Spesensätze für Tokio kräftig angehoben. So liegt der Tagessatz für Japans Haupstadt vom 1. Januar an bei 66 Euro, bislang können hier 53 Euro veranschlagt werden. Für den An- und Abreisetag sowie bei einem Aufenthalt ab acht Stunden wurde die Verpflegungspauschale von 36 auf 44 Euro erhöht.

In Kanada steigen die Tagessätze in fast allen Landesteilen. Für Ottawa beträgt der Spesensatz ab 24 Stunden in Zukunft 47 Euro (bislang 35 Euro), in Vancouver gibt es 50 Euro (bisher 48 Euro). In Toronto dagegen sinkt der Tagessatz von 52 auf 51 Euro. Im übrigen Kanada wiederum erhöht sich die Verpflegungspauschale von 44 auf 47 Euro pro vollem Reisetag.

Weniger Geld gibt es künftig in Dänemark: Dort sinkt die Verpflegungspauschale 2018 von derzeit 60 auf 58 Euro (ab 24 Stunden). Bei Aufenthalten ab acht und und bis 24 Stunden sowie den An- und Abreisetagen liegt der Spesenatz von 2018 an bei 39 statt wie bisher bei 40 Euro.

In Frankreich wiederum – Deutschlands wichtigstem Handelspartner in der EU – sinken die Sätze von 51 auf 46 Euro (ab 24 Stunden) sowie von 34 auf 31 Euro (ab acht Stunden). Für Straßburg dagegen wurden sie von Finanzministerium erhöht: Dort beträgt der Spesensatz 2018 für Ganztagesaufenthalte 51 Euro (zuvor 48 Euro) beziehungsweise bei 34 statt 32 Euro am An- und Abreisetag sowie bei einer Abwesenheitsdauer von mehr als acht Stunden.

Keine Veränderungen gibt es im kommenden Jahr unter anderem bei den Pauschbeträgen für Geschäftsreisen nach Großbritannien, den USA und Russland. (MAJ)

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