Wegen Flugstreichungen (Update)

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Ryanair droht Millionenstrafe in Italien

Die italienische Wettbewerbsbehörde hat ein Verfahren gegen Europas größten Billigflieger eingeleitet. Dem irischen Carrier droht eine Strafe von bis zu fünf Millionen Euro.

04.12.2017, 14:57 Uhr

Die Fluggesellschaft habe Kunden nicht ausreichend über gestrichene Flüge informiert, teilte die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM mit. Ryanair hatte im September den Unmut vieler Passagiere auf sich gezogen, nachdem die Fluggesellschaft Tausende von Flügen gestrichen hatte. Als Grund gab das Unternehmen Fehler beim Erstellen der Dienstpläne an. Urlaubszeiten der Piloten seien nicht ausreichend berücksichtigt worden. Ryanair wies die Mitteilung am Abend zurück.

(Update) „Die italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC hat bereits bestätigt, dass es keine Grundlage für die Anwendung von Sanktionen gegen Ryanair gibt“, sagte Ryanair-Sprecher Robin Kiely einer Mitteilung zufolge. Kiely sagte, die Behauptung der Kartellbehörde der „Nichteinhaltung“ sei unwahr und ohne Grundlage.

Die Behörde hatte zuvor betont, der Billigflieger sei angewiesen worden, betroffenen italienischen Fluggästen klar und deutlich ihre Optionen und Rechte in solchen Fällen aufzuzeigen. Am 25. Oktober hatte sie Ryanair zehn Tage Zeit gegeben, um auf diese Anordnung zu reagieren. Da dies nicht erfolgt war, sei ein Verstoß-Verfahren eingeleitet worden. Der Rahmen für mögliche Strafen liegt zwischen 10.000 und 5 Mio. Euro.(dpa)

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