„Worldwide by Easyjet“

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Easyjet startet Zubringer für die Langstrecke

Kaum hat Ryanair eine Kooperation auf der Langstrecke mit Air Europa gestartet, zieht Easyjet nach. Die Billig-Airline startet „Worldwide by Easyjet“ und verbündet sich mit Norwegian und Westjet.

13.09.2017, 13:23 Uhr
Bislang bot Easyjet nur Direktverbindungen von einem Flughafen zum anderen an. Wer einen Anschlussflug plant, braucht in der Regel ein weiteres Ticket.
Foto: Michael Penner

Wie Easyjet mitteilt, fliegt die Airline künftig Passagiere nach London-Gatwick, die von dort aus ihren Langstreckenflug mit Norwegian oder Westjet antreten. Ziele sind unter anderem New York, Los Angeles, Buenos Aires, Singapur Vancouver oder Winnipeg. Zudem können Passagiere zwischen zwei Easyjet-Flügen umsteigen. Bisher steigen in Gatwick den Angaben zufolge jährlich fast 200.000 Fluggäste in eigener Regie zwischen Easyjet-Flügen um.

„Wir starten in London-Gatwick und wollen den Fokus bald auf andere große Airports wie Mailand-Malpensa, Genf, Amsterdam, Paris-Charles De Gaulle und Barcelona legen. In der nahen Zukunft werden wir zudem weitere Airline-Partner bekanntgeben“, sagte Easyjet-CCO Peter Duffy. Gespräche seien schon weit fortgeschritten, Easyjet spreche mit Airlines aus dem nahen und fernen Osten. Zusätzlich verkauft Easyjet nun Einzeltickets für die Partner-Airline Loganair.

Die Plattform, auf der die kompletten Verbindungen gebucht werden können, gibt es bereits.„Fluggesellschaften haben solche Verbindungen bislang über komplizierte Interline- and Codeshare-Vereinbarungen angeboten. Mit ‚Worldwide by Easyjet‘ bieten wir diese Anschlüsse mit Vertriebspartnerschaften auf einen digitalen und virtuellen Hub einfacher und effizienter an“, beschreibt Easyjet die Partnerschaft. Wichtig für Passagiere: Das Gepäck wird nicht durchgecheckt.

Wie Easyjet mitteilt, soll die Mindest-Umsteigezeit bei zwei Stunden und 30 Minuten liegen. Die Airline werde Flüge nicht wegen der Umsteigepassagiere warten lassen.

Easyjet-Konkurrent Ryanair hatte im Mai bekanntgegeben, künftig Zubringerflüge für Air Europa anzubieten. Im Gespräch waren auch Fernflüge mit Aer Lingus und Norwegian. In Italien können Ryanair-Passagiere zwischen den Maschinen des Billigfliegers selbst umsteigen. (ASC)

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