Zugunglück in Oberbayern

(0)

Letzte Blackbox wurde gefunden

In Bad Aibling werden die größten Trümmer abtransportiert. Auch der dritte Fahrtenschreiber ist gefunden. Schlechte Nachrichten kommen aus den Kliniken: Weitere Opfer kämpfen um ihr Leben.

Seite 1 von 2
12.02.2016, 13:21 Uhr

Bei den voranschreitenden Aufräumarbeiten nach dem Zugunglück in Bad Aibling ist auch die letzte noch vermisste Blackbox gefunden worden. Dieser Fahrtenschreiber zeichnet relevante Informationen während der Fahrt auf und soll dazu beitragen, die Ursache für das Zugunglück mit bislang elf Toten herauszufinden. Die Zahl der Opfer könnte allerdings noch steigen: „Es ist leider so, dass einige in einem kritischen Zustand sind“, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.

Am Dienstag waren zwei Züge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim ungebremst ineinander gerast. Die Aufräumarbeiten kommen derweil voran: „Die zwei Triebwagen sind jetzt voneinander getrennt, die rollfähigen Zugteile werden langsam abtransportiert“, erläuterte die Polizeisprecherin. Wenn alles wie geplant laufe, würden im Laufe des Freitags sämtliche Großteile abtransportiert. Am Samstag sollten dann noch kleinere Trümmer geborgen werden. Wann die Strecke wieder geöffnet wird, ist noch unklar. Nach den Bergungsarbeiten müssen noch Gleise und Oberleitungen instand gesetzt werden.

Zur Suche nach der Ursache sagte die Sprecherin: „Wir brauchen noch mehr Puzzleteile, um das gesamte Bild sehen zu können.“ Es sei noch nicht ausgemacht, ob es sich um menschliches oder technisches Versagen handele. „Da können auch mehrere Sachen zusammenspielen.“ Eine andere zuverlässige Quelle hatte der Deutschen Presse-Agentur bereits am Dienstag „menschliches Versagen“ als Ursache genannt.

 
 
1 spacer 2

Weitere Business Travel-News

Insolvenz-Verwalter Flöther
(0)

Fast alle Nur-Flug-Kunden von Niki werden entschädigt

Für viele Reisende, die direkt bei der Fluggsellschaft Niki ein Ticket erworben haben, ist das Geld wohl doch nicht verloren. Der Insolvenz-Verwalter Lucas Flöther verspricht Entschädigungen. mehr

 

Tarifverhandlungen
(0)

Verdi empört über Lufthansa-Angebot zu Bodengehältern

Die Gewerkschaft Verdi reagiert empört auf ein erstes Gehaltsangebot der Lufthansa bei den Tarifverhandlungen für rund 33.000 am Boden Beschäftigte. Vorgeschlagen wird ein Plus von 1,7 Prozent. mehr

 

Ferienflieger-Insolvenz
(0)

Gestrandete Niki-Reisende sollen Veranstalter in die Pflicht nehmen

Der Reiserechtler Paul Degott empfiehlt gestrandeten Pauschalurlaubern: Nicht im Ausland vorschnell eine Rückreise auf eigene Faust buchen. mehr

 

Ferienflieger-Insolvenz
(0)

800.000 Niki-Tickets wertlos

Am heutigen Donnerstag soll die Rückholaktion für im Ausland gestrandete Passagiere der insolventen Niki beginnen. Insolvenz-Verwalter Lucas Flöther will unterdessen noch einen Schnellverkauf des Ferienfliegers einfädeln. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media